| MITTWOCH, 27. JANUAR 2010 Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus |
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| 19.00 Uhr | FREIHEIT UND HUMANITÄT Ein Überlebender von Auschwitz und Dachau berichtet Vortrag und Gespräch mit Dr. h.c. Max Mannheimer |
| Organisation und Moderation | Carolin Neuber Referentin Junge Akademie |
"Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah.
Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon."
Max Mannheimer
Max Mannheimer, geboren 1920, hat die ganze Härte des
nationalsozialistischen Wahnsinns zu spüren bekommen. Er wurde 1943
nach Auschwitz deportiert, von dort als "Arbeitsjude" nach Warschau und
im August 1944 nach Dachau überstellt. Fast die ganze Familie kam in
den Gaskammern der KZs um, nur er und einer seiner Brüder überlebten
Internierung, Arbeitslager, Misshandlung, Hunger, Krankheit.
Nach der Befreiung wollte er Deutschland für immer den Rücken kehren,
doch er lernte eine junge Deutsche aus dem Widerstand kennen und
gründete mit ihr eine Familie – in München, der "Hauptstadt der
Bewegung".
Über seine Erlebnisse sprach Mannheimer lange Zeit nicht. Erst seit
einem Zusammenbruch beim Anblick eines Hakenkreuzes sieht er es als
Lebensaufgabe, den Nachgeborenen von seinem Schicksal zu berichten. Max
Mannheimer kommt, um gegen das Vergessen anzugehen – nicht als
Ankläger, sondern als Zeuge jener Zeit.
Diese Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende aller Fachrichtungen und junge Berufstätige bis zum Alter von 35 Jahren.
Um die Besucherzahl abschätzen zu können, bitte ich um Anmeldung bis zum 22. Januar 2010 per E-Mail (junge-akademie@kath-akademie-bayern.de) oder per Telefon (089/38 10 20).
Bitte geben Sie dabei Namen, Alter, Telefonnummer und Studienfach/Beruf an.
Kurzentschlossene sind aber ebenso herzlich willkommen.
Eintritt: € 5,- (inkl. Imbiss)
Katholische Akademie in Bayern
Mandlstraße 23, 80802 München
U3/U6: Münchener Freiheit